Liebe Leserinnen und Leser

 

Sommerzeit – das heißt für viele Menschen, für große und kleine, jüngere und ältere: Endlich ist Ferienzeit! Ein paar ganz besondere Wochen im Jahr. Rauskommen aus dem Alltagstrott. Zeit haben. Etwas Schönes unternehmen. Entspannen. Und vielleicht sogar Urlaub machen…

 

Als ich klein war, ging es im Sommer mit meinen Eltern oft nach Frankreich, in die Bretagne. Und eines ist mir besonders lebendig in Erinnerung geblieben: Wie ich stundenlang am Strand saß und Sandburgen baute. Mit einer Engelsgeduld. Nichts konnte mich ablenken von Schaufel, Eimer und meiner kleinen Gießkanne. Bis mein Kunstwerk am Ende eines langen Strandtages endlich fertig war. Das Sandburgen-Bauen ist eine Kunst für sich: Der Sand darf nicht zu nass und nicht zu trocken sein. Und eine gute Sandburg braucht ein solides Fundament. Trotzdem: Wer sein Haus nur auf Sand baut, der wird schnell keins mehr haben. Das ist eine alte biblische Weisheit. Sie stammt aus einem Gleichnis, das Jesus den Menschen damals erzählt hat. Und auch diese Erfahrung habe ich damals am Strand oft gemacht: So schön meine Burg auch war, und so lange ich daran gebaut hatte – Wind und Meer, oder ein unbedachter Schritt eines Spaziergängers konnten sie schnell wieder kaputt machen.

 

Aber zum Glück gibt es eine Alternative. Denn wer sein Haus auf einen Felsen baut, sagt Jesus, der hat viel mehr Halt! Da kann ein Windstoß nichts ausrichten. Da kann kommen was will. Das Haus steht wortwörtlich felsenfest.

 

Wenn ich jetzt im Sommer am Strand bin – oder auch so mal einen ruhigen Moment habe – dann kann ich mir endlich mal Zeit nehmen für meinen ganz persönlichen Sand-Check: Was ist in meinem Alltag eigentlich auf Sand gebaut? Was ist zu stressig, was ist erfüllend? Wo finde ich Halt? Meine Familie, meine Arbeit – stimmt da noch die Mischung? Ich bin froh, dass ich ein solides Fundament in meinem Leben habe. Ich glaube an Gott, der mir den Rücken stärkt. Den ich um Hilfe bitten kann, wenn mir etwas wegzurutschen droht. Der mich festhält, wenn ein starker Windstoß kommt. Das ist der Felsen, auf den ich mein Leben baue. Gott sei Dank!

 

In diesem Sinne Ihnen und euch allen eine erfüllende, gesegnete Sommerzeit. Vielleicht mit Sandburgenbauen, Wind und Meer. Mit viel Zeit und schönen Erlebnissen, die Kraft geben für den Alltag. Mit der Gewissheit: Gott ist mein Felsen. Auf ihn kann ich bauen.

 

Ihre Pfarrerin Vera Gronemann

 

Annika Sprunk

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